Pankgrafen warfen Fehdehandschuh

vor  Füße des Weilburger Bürgermeiters! 

Am 16.05.2026 waren die Pankgrafen um ihren Hochmeister Claus Wendt in Weilburg, um dem dortigen Bürgermeister, Dr. Johannes Hanisch, den Fehdehandschuh vor die schuldbeladenen Füße zu werfen.

Von diesem Ereignis berichtete „Weilburg tv“ ,  der Film ist unter folgendem link abrufbar: https://youtu.be/9cKiF79h4zA)

Außerdem hat die Redakteurin einen kurzen Bericht dazu verfasst:

„Unschöne Szenen auf dem Weinfest – ein Bericht von Sabine Gorenflo DJV - 

Mitten im fröhlichen Treiben des Weilburger Weinfestes sorgte in diesem Jahr eine außer-gewöhnliche Delegation aus Berlin für Aufsehen: 
                 Der pankgräfliche Herold hat nach Teupitz 2003 wieder einen Auftritt

Die Ritter der Pankgrafschaft von 1381 zu Berlin erschienen keineswegs, um gemütlich 
Riesling  zu verkosten. Ihr Anliegen war deutlich ernster — und nach eigener Darstellung 
bereits seit Jahrhunderten überfällig.
Die Pankgrafen forderten die Begleichung einer Schuld von 5000 Talern ein, die ihnen nach 
historischen Überlieferungen seit dem 19. Jahrhundert zustehen soll. Damals, so berichten 
die Ritter, seien ihre Vorfahren der Stadt Weilburg in schwerer Stunde zu Hilfe geeilt und 
hätten tapfer zur Verteidigung der Stadt beigetragen. Der vereinbarte Sold von 5.000 Talern jedoch sei bis heute niemals ausgezahlt worden. 
Mit großem Zeremoniell marschierten die Ritter über das Festgelände und erinnerten die 
überraschten Besucher lautstark an die offene Rechnung. Dabei beließen es die Berliner 
keineswegs bei der ursprünglichen Summe. Über die Jahrzehnte hätten sich selbst-verständlich Zinsen und sogar Zinseszinsen angesammelt, erklärten die Pankgrafen mit 
ernster Miene und sichtlichem Nachdruck. Der mittlerweile astronomische Betrag könne nun nicht länger ignoriert werden.
Im Mittelpunkt des Spektakels stand schließlich die Begegnung mit dem Bürgermeister der 

Stadt Weilburg. Dieser zeigte sich jedoch wenig beeindruckt von den Forderungen der 
historischen Gesandtschaft und verweigerte die Zahlung kategorisch. Damit nahmen die 
Ereignisse eine dramatische Wendung. Unter dem Staunen zahlreicher Besucher wurde 
offiziell die Fehde ausgerufen. Symbolträchtig schleuderten die Ritter einen übergroßen 
Fehdehandschuh vor die Füße des Stadtoberhauptes — ein unmissverständliches Zeichen 
mittelalterlicher Kampfansage. Spätestens jetzt war klar: Die Zeichen stehen auf 
Konfrontation. 

Nach Angaben der Pankgrafenschaft soll dies erst der Anfang gewesen sein. Für den Spät-sommer, pünktlich zur Zeit der Kirchweih, kündigten die Ritter einen erneuten Aufmarsch 
an. Dann werde die vollständige Ritterschaft mit Kanonen, Troß und großem Gefolge vor den Toren Weilburgs erscheinen, um die Stadt notfalls einzunehmen und die ausstehende 
Schuld mit Nachdruck einzutreiben. 
In Weilburg selbst bereitet man sich offenbar bereits auf die drohende Auseinandersetzung vor. Der Bürgermeister setzt seine Hoffnung auf die Bürgergarde der Stadt, die den 
angekündigten Angriff abwehren soll. Eines scheint schon jetzt sicher: Wenn Ritter, Bürger-garde und Kanonen im Spätsommer aufeinandertreffen, dürfte Weilburg ein historisches 
Spektakel erleben, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregen wird. 
Selbstverständlich werden wir über die weiteren Entwicklungen live berichten.“

Münchner Pankgrafen überreichen

einen Spendenscheck an "Forstschritt Bayern"

Die Spende des Barnajadenbundes wurde durch die Freunde Gruczek, Prof. Dittmar und Glas noch kräftig aufgestockt, sodass insgesamt 800 Euro der inklusiven Arbeit von „Fortschritt Bayern“ zugutekommen. Diese Spendenübergaben sind immer die beste Werbung für unsere Vereinigung und ich kann Euch alle immer nur auffordern, Eurem Schwur „Wohltun“ nachzugehen. Dies geht in hervorragender Weise über unseren Barnajadenbund, aber selbst-verständlich auch über andere Kanäle.

Junker bereichern wieder die Pankgrafschaft

Gleich zwei junge Burschen wurden vom 1.Stellvertretenden Hochmeister, Klaus Becker, und dem Osteroder Statthalter, Fred-Rainer Dunemann, zu Junkern der Alten Pankgrafen Vereinigung von 1381 zu Berlin bey Wedding an der Panke ernannt.
Finn und Jonas, Söhne des Osteroder Pankgrafen Thorsten Baumann feierten am vergangenen Sonntag ihre Konfirmation und direkt danach wurde die Gelegenheit genutzt, den freudig überraschten Jungs die Junkernadel anzustecken und ihnen eine gesiegelte Urkunde zu überreichen.
Die beiden werden, ebenso wie Kaan Roeffen die Pankgrafschaft beim Stadtsturm auf Weilburg am letzten Augustwochenende unterstützen.

Pankgräfliche Vereinigung unterstützt

750. Stadtrechtejubiläum in Braubach

Im April Remter der Vasallenstadt Braubach am 10.04.2026 hatte Statthalter Stefan Weber den Stadtbürgermeister Günter Goß sowie die Beigeordneten Markus Fischer und Marius Risch eingeladen. Der Anlass war die Übergabe einer Spende im Wert von 750 Euro für das diesjährige Stadtrechtejubiläum.

Der Grundstein der Spende wurde im Rahmen der Pankgräflichen Glühweinwanderung im Januar gesammelt und von den Braubacher Pankgrafen auf die Summe von 750 Euro aufgestockt. Die Braubacher Pankgrafen bedanken sich bei allen Freuden aus nah und fern die an der diesjährigen Wanderung teilgenommen haben und dies erst ermöglichen.

Die Stadt Braubach wird die Spende gezielt für die Ausrichtung der Feierlichkeiten zum Stadtrechtejubiläum verwenden und kommt damit allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zugute.